Sonstiges
14. Januar 2016

LFB Sachsen:
Mitglied bei LEGIDA-Demo attackiert

Der Landesverband der Freien Berufe Sachsen, dessen Mitglied die WPK ist, hat seine Mitgliedsorganisationen gebeten, über das nachfolgend geschilderte Ereignis zu informieren. Die WPK kommt der Bitte gerne nach.

Die MDR-Reporterin Ine Dippmann berichtete am 11. Januar 2016 über den ersten Geburtstag des Pegida-Ablegers Legida aus Leipzig. Als sie den PEGIDA-Anführer Lutz Bachmann fotografierte, bekam sie von einer Demonstrantin einen Schlag ins Gesicht. Frau Dippmann ist Vorsitzende des Journalistenverbandes in Sachsen und damit Mitglied im Landesverband der Freien Berufe Sachsen (LFB).

Der LFB Sachsen ist über diesen Angriff gegen ein Mitglied erschüttert. Erik Bodendieck, Vizepräsident des LFB Sachsen, dazu: „Die Pressefreiheit darf nicht von einzelnen Bürgern dieses Landes mit Füßen getreten und Menschen in der Ausübung ihres Freien Berufes gehindert werden. Gewalt war noch nie eine Lösung.“ Er ruft deshalb zur friedlichen Auseinandersetzung auf. Außerdem biete Deutschland vielfältige Möglichkeiten der politischen Partizipation, seien es Vereine oder politische Parteien. „Wenn es den Demonstranten tatsächlich um eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Politik geht, dann sollten sie diese Möglichkeiten nutzen.“

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