Rechnungslegung
4. März 2016

DRSC:
Verabschiedung von DRÄS 6

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) hat in seiner letzten Sitzung am 29. Februar 2016 den Deutschen Rechnungslegungs Änderungsstandard (DRÄS) verabschiedet. Durch diesen Standard werden folgende Standards geändert:

  • DRS 3 „Segmentberichterstattung“,
  • DRS 8 „Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss“,
  • DRS 9 „Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss“,
  • DRS 13 „Grundsatz der Stetigkeit und Berichtigung von Fehlern“,
  • DRS 17 (geändert 2010) „Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder“,
  • DRS 18 „Latente Steuern“,
  • DRS 19 „Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises“,
  • DRS 20 „Konzernlagebericht“ und
  • DRS 21 „Kapitalflussrechnung“.

Die Änderungen betreffen im Wesentlichen Anpassungen an die Gesetzesänderungen in Folge des BilRUG. Die Vorschriften dieser Standards sind erstmals zu beachten für das nach dem 31. Dezember 2015 beginnende Geschäftsjahr.

DRS 3-10 „Segmentberichterstattung von Kreditinstituten“ und DRS 3-20 „Segmentberichterstattung von Versicherungsunternehmen“ werden aufgehoben, da die entsprechenden Regelungen in den DRS 3 verlagert werden. Die beiden Standards sind letztmals anzuwenden auf das vor dem 1. Januar 2016 beginnende Geschäftsjahr.

DRÄS 6 wird dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur Bekanntmachung im Bundesanzeiger gemäß § 342 Abs. 2 HGB vorgelegt.

zi
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