Geldwäscheprävention und Datenschutz stellen den Praxisalltag vor Herausforderungen – die WPK hilft

Geldwäscheprävention: Neue Pflichten hinzugekommen

Am 26. Juni 2017 ist das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie in Kraft getreten. Durch die Gesetzesnovelle wurden im Geldwäschegesetz zahlreiche Vorschriften geändert und für WP/vBP neue Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung geschaffen. Neben die bereits bekannten Sorgfaltspflichten (unter anderem Identifizierung des Mandanten) ist zum Beispiel die Pflicht getreten, ein angemessenes Risikomanagement einzuführen, welches die Durchführung einer Risikoanalyse einschließt. Erweitert wurden auch die Aufsichtsbefugnisse der WPK, die nun auch Kontrollen durchführen muss, ob Berufsangehörige ihren Pflichten nach dem Geldwäschegesetz nachkommen.

Die WPK stellt ihren Mitgliedern verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, die die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten erleichtern sollen. So finden Sie unter „Mitglieder > Bekämpfung der Geldwäsche > Hinweise für die Praxis zahlreiche Materialien wie etwa

  • die umfangreichen Auslegungs- und Anwendungshinweise zum GwG,
  • eine Kurzdarstellung der Pflichtenlage,
  • Musterbögen für die Identifizierung von Mandanten sowie
  • eine Literaturliste mit weiterführenden Hinweisen zur praktischen Umsetzung.

Ergänzt wird das Angebot um Hilfestellungen etwa in Form eines Webinars und von Veröffentlichungen der Financial Intelligence Unit des Zolls in der Rubrik „Geldwäschebekämpfung“ des internen Mitgliederbereichs.

Im Mai und Juni 2018 führte die WPK für ihre Mitglieder sechs Informationsveranstaltungen zum Geldwäschegesetz durch.

Downloads

  • Geldwäscheaufsicht durch die WPK (pdf 378 KB)

  • Geldwäscheprävention (pdf 1,0 MB)

Datenschutz: Die DSGVO wirft viele Fragen auf

Die Praxisorganisation muss auch mit Blick auf die Vorschriften der neuen Datenschutzgrundverordnung angepasst werden, die seit dem 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedstaaten gilt. Seit diesem Zeitpunkt muss jede Praxis nachweisen können, dass sie die rechtlichen Vorgaben für die Verarbeitung personenbezogener Daten einhält (Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO).

Auch zu diesem Thema bietet die WPK Hilfestellungen an. So finden Sie im internen Mitgliederbereich ein aktuelles Webinar zum Thema, das zahlreiche Aspekte des Datenschutzes in der beruflichen Praxis beleuchtet. Unter „Mitglieder > Praxishinweise > Datenschutz“ bietet die WPK ihren Mitgliedern außerdem

  • Informationen der EU-Kommission für KMU zum neuen Datenschutzrecht,
  • Hinweise zum Verhältnis zwischen Datenschutzrecht und Berufsverschwiegenheit sowie
  • eine Literaturliste mit weiterführenden Hinweisen.

Im Mai und Juni 2018 informierte die WPK ihre Mitglieder in sechs Veranstaltungen zu speziellen Aspekten der Datenschutzgrundverordnung.

Downloads

  • Projektbeispiel: Umsetzung der Anforderungen der DSGVO in der WPK (pdf 204 KB)

  • Neues Datenschutzrecht und Berufsverschwiegenheit - Auf welche Ausnahmeregelungen WP/vBP achten müssen (pdf 555 KB)

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