Sonstiges
15. Februar 2021

Coronavirus:
Bundesrat stimmt Fristverlängerung für Insolvenzanträge und Steuererklärungen zu

Der Bundesrat hat einer weiteren Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. April 2021 zugestimmt (BR-Drs. 82/21, Bundesrat Kompakt vom 12. Februar 2021). Die Aussetzung gilt für Unternehmen, die Leistungen aus den staatlichen Hilfsprogrammen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erwarten können. Diese Anträge müssen im Zeitraum vom 1. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 gestellt sein.

Die Frist zur Abgabe einer Steuererklärung verschiebt sich für den Veranlagungszeitraum 2019 von Ende Februar auf Ende August 2021. Die Karenzzeit zur Verschonung von Verzugszinsen auf Steuerschulden wird um sechs Monate ausgeweitet.

Der „Entwurf eines Gesetzes zur Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und des Anfechtungsschutzes für pandemiebedingte Stundungen sowie zur Verlängerung der Steuererklärungsfrist in beratenen Fällen und der zinsfreien Karenzzeit für den Veranlagungszeitraum 2019“ ist auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.

th

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