Berufspolitik
12. November 2020

Stellungnahme:
Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz – FISG)

Die WPK hat mit Schreiben vom 9. November 2020 gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz – FISG) Stellung genommen.

Der Referentenentwurf enthält zahlreiche unkalkulierbare Risiken für den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer/vereidigten Buchprüfer. Werden beispielsweise die geplanten Verschärfungen zur zivilrechtlichen Haftung von gesetzlichen Abschlussprüfern realisiert, wäre die absehbare Folge, dass sich viele mittelständische Wirtschaftsprüferpraxen aus dem Abschlussprüfungsmarkt zurückzögen. Eine höhere Marktkonzentration wäre das Ergebnis.

Auslöser für den Referentenentwurf war insbesondere der Wirecard-Fall. Es ist festzustellen, dass die vorgeschlagenen Regelungen einen Fall wie Wirecard nicht verhindert hätten (siehe dazu auch „Neu auf WPK.de“ vom 28. Oktober 2020). Die WPK rät dazu, keinen regulatorischen Schnellschuss vorzunehmen.

Die Stellungnahme der WPK steht nachfolgend zur Verfügung.

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