Sonstiges
18. September 2020

Coronavirus:
Überbrückungshilfe für KMU wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht (Überbrückungshilfe II)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informierte am 18. September 2020 wie folgt über die Verlängerung und Ausweitung der Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen durch die Bundesregierung bis zum Jahresende 2020:

„Auch dank der wertvollen Einschätzungen und Vorschläge aus dem Kreis der prüfenden Dritten ist es uns gelungen, in kurzer Frist ein überzeugendes Konzept für die Weiterentwicklung der Überbrückungshilfe zu entwickeln.

Die Grundstruktur der Überbrückungshilfe als branchenoffenes Zuschussprogramm zu den Fixkosten bleibt auch in der Verlängerung erhalten. Aber bezüglich der Antragsberechtigung und der Förderhöhe greifen wir wichtige Anregungen aus Ihrem Kreis auf. Statt des starren Zugangskriteriums eines 60-prozentigen Umsatzrückgangs im April und Mai  können künftig all die Unternehmen Überbrückungshilfe beantragen, die entweder im Zeitraum April bis August einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 30 % oder die in zwei zusammenhängenden Monaten innerhalb dieses Zeitraums einen Umsatzrückgang von mindestens 50 % erfahren haben.

Was die Förderhöhe angeht, werden die systemfremden KMU-Deckelbeträge von 9.000 Euro und 15.000 Euro ersatzlos gestrichen und die Fördersätze gestaffelt auf bis zu 90 % erhöht. Außerdem wird die Untergrenze, ab der Unternehmen Förderung erhalten können, von 40 % auf 30 % Umsatzeinbruch abgesenkt und die Personalkostenpauschale von 10 % auf 20 % erhöht.

Mit diesen Modifikationen öffnen wir die Überbrückungshilfe für einen deutlich größeren Kreis von Unternehmen und erhöhen gleichzeitig die Förderbeträge. Einzelheiten zu den beschlossenen Änderungen entnehmen Sie bitte dem anliegenden Term Sheet und der gemeinsamen Pressemitteilung.

Im nächsten Schritt werden wir sehr kurzfristig den Auftrag zur Programmierung der Programmänderungen vergeben. Zeitgleich werden wir die neuen Verwaltungsvereinbarungen und Vollzugshinweise erarbeiten, und mit Ihnen abstimmen. Unser Ziel ist dabei, dass Anträge für die Überbrückungshilfe II spätestens ab Mitte Oktober gestellt werden können.

Die prüfenden Dritten spielen auch bei der verlängerten Überbrückungshilfe wieder eine Schlüsselrolle. Dank der fachkundigen Vorprüfung durch Ihre Mitglieder werden die Bewilligungsstellen spürbar entlastet, und die große Zahl der Anträge kann zügig und unbürokratisch bearbeitet werden.“

Die WPK berichtete unter „Neu auf WPK.de“ vom 9. September 2020 über die Verlängerung der Überbrückungshilfe um die Fördermonate September bis Dezember 2020.

th

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