Qualitätskontrolle
4. September 2020

Coronavirus:
Spezielle Fortbildung für Prüfer für Qualitätskontrolle als Webinar/Videokonferenz

Spezielle Fortbildungen für Prüfer für Qualitätskontrolle werden bisher ausschließlich als Präsenzveranstaltungen durchgeführt. Die Kommission für Qualitätskontrolle hat angesichts der Coronasituation ihre Überlegungen fortgeführt, ob diese Fortbildungen auch in Form eines Webinars/Videokonferenz anerkannt werden können. In der Sitzung am 1. September 2020 („Neu auf WPK.de“ vom 3. September 2020) hat die Kommission für Qualitätskontrolle Grundsätze hierzu beschlossen.

Die Veranstalter werden gebeten, im Antrag für die Anerkennung einer Fortbildungsveranstaltung als spezielle Fortbildung für Prüfer für Qualitätskontrolle gegebenenfalls ihr Konzept für ein Webinar/Videokonferenz vorzustellen. Für bereits anerkannte Fortbildungsveranstaltungen wäre dies nachzuholen.

Folgende Anforderungen müssen allerdings beachtet werden:

  1. Es sollen nicht mehr als 20 Teilnehmer an einem Webinar/einer Videokonferenz teilnehmen.
  2. Die Teilnehmer müssen während der gesamten Veranstaltung anwesend sein. Sie sollen per Videoeinblendung für die Dauer der Veranstaltung für den Veranstalter sichtbar sein. Ist dies nicht der Fall (wenn beispielsweise die Kamera von einem Teilnehmer abgeschaltet wird), ist davon auszugehen, dass der Teilnehmer nicht anwesend ist. Der Veranstalter muss die individuelle Anwesenheit der Teilnehmer während der gesamten Veranstaltung dokumentieren.
  3. Die Teilnehmer sollen über eine Chatfunktion Fragen stellen können. Alle Teilnehmer sollen sich auch aktiv durch Fragen einbringen und an Diskussionen beteiligen können.
  4. In Abhängigkeit von dem Konzept der Veranstaltung kann es erforderlich werden, die Veranstaltung auch mit zwei Vortragenden durchzuführen (zum Beispiel zur Beantwortung der Chatanfragen).
  5. Angesichts der Anforderungen an die Vortragenden und Teilnehmer (acht Unterrichtseinheiten á 45 Minuten) sollen ausreichende Erholungszeiten eingeplant werden (zum Beispiel für eine angemessene Mittagspause). Da keine Reisezeiten entstehen, könnte die Veranstaltung auch auf zwei Tage verteilt werden (zum Beispiel Nachmittag und folgender Vormittag).
  6. Die Veranstalter sollen in den von ihnen erstellten Teilnahmebescheinigungen erklären, in welchem Umfang der einzelne Prüfer für Qualitätskontrolle an den Unterrichtseinheiten teilgenommen hat.
  7. Die Kommission für Qualitätskontrolle soll über die Termine der Veranstaltungen informiert und ihr die Möglichkeit des Zugangs zu den Veranstaltungen eröffnet werden.

Es kann sich anbieten, Präsenzveranstaltungen auch vorsorglich als Webinar/Videokonferenz unter Berücksichtigung der vorgenannten Anforderungen anerkennen zu lassen, um so flexibel auf die äußeren Rahmenbedingungen reagieren zu können.

cl

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