Sonstiges
29. September 2020

Coronavirus:
Pflicht zum Insolvenzantrag bleibt für den Fall der Überschuldung ausgesetzt

Die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags bleibt bis Ende 2020 ausgesetzt, jedoch nur im Fall der Überschuldung. Bundestag und Bundesrat haben am 17. und 18. September 2020 beschlossen, diese Ausnahmeregel aufgrund der fortwährenden Corona-Krise zu verlängern.

Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie überschuldet sind, können sich daher weiterhin mithilfe staatlicher Unterstützungsangebote oder durch außergerichtliche Verhandlungen sanieren und finanzieren. Einen Insolvenzantrag müssen sie bis zum Jahresende nicht stellen.

Unternehmen, die zahlungsunfähig sind, sollen ab dem 1. Oktober 2020 einen Insolvenzantrag stellen müssen.

Das Gesetz wird in Kürze im Bundesgesetzblatt verkündet.

ko

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