Prüfung
5. November 2018

Stellungnahme:
ED‑ISA 315 (Revised), Identifying and Assessing the Risks of Material Misstatement

Am 2. November 2018 hat die WPK eine Stellungnahme zu ED‑ISA 315 (Revised), Identifying and Assessing the Risks of Material Misstatement abgegeben. Der Standard legt die Verfahren zur Risikoidentifikation und -beurteilung fest, die die Grundlage für eine risikoorientierte Abschlussprüfung bilden.

Der vorliegende Entwurf weist gegenüber dem aktuell noch gültigen Standard ISA 315 umfangreiche Änderungen und zusätzliche Anforderungen auf.

Im Rahmen der Überarbeitung wurde eine ganze Reihe neuer Begrifflichkeiten und Konzeptionen eingeführt, die den Berufsstand vor Auslegungs- und Umsetzungsprobleme stellen (zum Beispiel Spectrum of Risk, Stand-back Requirement). Der Umfang der Anforderungen und der Anwendungshinweise wird deutlich ausgeweitet mit der Folge steigender Komplexität der Regelungen.

Nach Auffassung der WPK ist der Standardentwurf gerade für die Prüfung kleiner und mittlerer Unternehmen wenig handhabbar. Die vorgesehenen Skalierungsmöglichkeiten sind hier nur wenig hilfreich. Vor diesem Hintergrund hat die WPK eine Überarbeitung der Skalierungsmöglichkeiten im Sinne eines Think small first-Ansatzes angeregt.

Die Ausführungen zum Einsatz automatisierter Hilfsmittel und Techniken erachtet die WPK grundsätzlich als sachgerecht. Sie verdeutlichen jedoch lediglich deren Einsetzbarkeit im Rahmen des risikoorientierten Prüfungsansatzes. Hilfestellung geht hiervon eher nicht aus.

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