WPK
11. April 2016

Bericht über die Vorstandssitzung der WPK am 1. April 2016 in Berlin

Der Vorstand der WPK informiert regelmäßig und zeitnah über seine Tätigkeit. Im Folgenden sind Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus der Sitzung am 1. April 2016 in Berlin zusammengefasst.

APAReG

Das APAReG wurde vom Bundespräsidenten unterzeichnet. Der Vorstand hat weitere daraus folgende Umsetzungsfragen diskutiert. Auch die Satzung der WPK muss aufgrund des APAReG geändert werden. Dies betrifft überwiegend redaktionelle Anpassungen (Änderungen des Wortlauts). Die Überlegungen hierzu werden dem Beirat in dessen Juni-Sitzung vorgelegt werden. Zudem ergeben sich Neuerungen in der Bearbeitung von Widerrufs-, Berufsaufsichts- und Qualitätskontrollverfahren.

Vorbereitung der Beiratssitzung am 29. April 2016

In der kommenden Beiratssitzung sollen Änderungen der Satzung für Qualitätskontrolle und der Berufssatzung für WP/vBP beschlossen werden. Im Rahmen der Ausschüsse wurden die geplanten Änderungen auch mit Vertretern von wp.net ausführlich diskutiert. Im Nachgang zu den Ausschusssitzungen wird nunmehr schriftlich Kritik an den Entwürfen vorgebracht. Die tatsächlichen Verfahrensabläufe werden aus Sicht des Vorstandes unzutreffend dargestellt. Wiederholte Gesprächsangebote des WPK-Präsidenten an diesen Personenkreis wurden bislang nicht wahrgenommen. Der Vorstand kann dies nicht nachvollziehen und hat daher beschlossen, zeitnah separate Verlautbarungen zu den jeweiligen Satzungsentwürfen herauszugeben, in denen dazu Stellung genommen wird.

WPK aktuell Kammerversammlungen 2016

Die Kammerversammlungen wurden vom Vorstand organisatorisch und fachlich vorbereitet. Die Termine sind:

  • Berlin: 6. April 2016, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr
  • München: 12. April 2016, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr
  • Stuttgart: 14. April 2016, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr
  • Düsseldorf: 19. April 2016, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr
  • Frankfurt am Main: 21. April 2016, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr
  • Hamburg: 28. April 2016, 13:30 Uhr - 17:00 Uhr (geänderte Anfangszeit!)

Erfreulich sind die bisherigen Anmeldezahlen. Insgesamt haben sich bisher rund 700 Mitglieder angemeldet.

Bericht über die Berufsaufsicht 2015

Der Vorstand verabschiedete den Bericht über die Berufsaufsicht für das Jahr 2015. Dieser wird Ende Mai 2016 veröffentlicht werden. Die Berichterstattung der WPK über das Kalenderjahr 2016 soll ungeachtet des durch das APAReG Mitte des Jahres vorzunehmenden Übergangs von Fällen auf die APAS für die von der WPK zuständig behandelten Vorgänge am Jahresende erfolgen. Ein Halbjahresbericht ist nicht beabsichtigt.

Jahresabschluss der WPK zum 31. Dezember 2015

Der Vorstand hat den Jahresabschluss der WPK zum 31. Dezember 2015 nebst Lagebericht beraten. Der Jahresabschluss wird dem Haushaltsausschuss zu dessen Sitzung am 11. Mai 2016 vorgelegt.

Workshop WPK/Bundesbank/BaFin

Nachdem die ersten beiden Termine für den Workshop mit jeweils rund 50 Teilnehmern „ausgebucht“ waren, wurde ein Zusatztermin in Frankfurt am Main angeboten. Die Resonanz aus dem Teilnehmerkreis war gut. Da die Neuerungen der PrüfBV erstmals für die Prüfungen 2015 anzuwenden sind und damit derzeit noch keine Erfahrungen mit der Anwendung bestehen, ist geplant, die Workshops im Herbst 2016 oder Anfang 2017 zu wiederholen.

Durchführung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens gemäß § 133d Satz 1 WPO

Der Vorstand hatte erstmals in einem Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten zu beraten und zu entscheiden, welches gegen einen ehemaligen Berufsangehörigen eingeleitet worden war (§§ 43 Abs. 3, 133a Abs. 1, 133d Satz 1 WPO). Gemäß § 43 Abs. 3 WPO darf ein Prüfungspartner, der zum geprüften Unternehmen wechselt, dort innerhalb von zwei Jahren keine wichtige Führungstätigkeit ausüben. Der Berufsangehörige war als Abteilungsleiter im Bereich der Konzernrevision bei dem Unternehmen tätig, bei welchem er zuvor bei der Abschlussprüfung mitgewirkt hatte. Das Verfahren wurde vom WPK-Vorstand eingestellt, da nicht alle Tatbestandsvoraussetzungen erfüllt waren.

Sonstiges

Die Zahl der Examensanmeldungen ist im Jahr 2016 von rund 600 im Vorjahr auf 700 gestiegen.

gf