WPK
29. Februar 2016

Bekanntmachung der WPK:
Anhörung der Mitglieder der Wirtschaftsprüferkammer zur weiteren Änderung der Gebührenordnung der WPK

Das Abschlussprüferaufsichtsreformgesetz (APAReG) tritt voraussichtlich zum 17. Juni 2016 in Kraft. Die nach den Beratungen der Gremien der WPK vorgesehenen notwendigen Änderungen sowie sonstigen Anpassungen der Gebührenordnung der WPK wurden im Rahmen der – inzwischen abgeschlossenen – Mitgliederanhörung vom 1. Dezember 2015 bereits vorgestellt (abrufbar unter „Mitglieder > Bekanntmachungen der WPK > 2015“ und nachrichtlich bekanntgegeben im WPK Magazin 4/2015, Seite 27-29).

Der Vorstand hat sich in seiner Sitzung am 25. Februar 2016 erneut mit den Auswirkungen des APAReG und den daraus resultierenden notwendigen Änderungen der Gebührenordnung der WPK auseinandergesetzt. Er schlägt vor, für die Eintragung der Tätigkeit als gesetzlicher Abschlussprüfer nach § 57a Abs. 1 Satz 2 WPO-neu in das Berufsregister (§ 38 Nr. 1 h) und Nr. 2 f) WPO-neu) zukünftig eine Gebühr in Höhe von 500 € zu erheben. Diese Gebühr betrifft nur diejenigen, die erstmalig eine Tätigkeit als gesetzlicher Abschlussprüfer ab dem 17. Juni 2016 aufnehmen wollen und hierzu nach der neuen WPO eine Anzeige ihrer Tätigkeit als gesetzlicher Abschlussprüfer gegenüber der WPK vornehmen.

In den Fällen, in denen aufgrund der Übergangsregelung des § 136 Abs. 1 WPO-neu eine Eintragung als gesetzlicher Abschlussprüfer in das Berufsregister von Amts wegen erfolgt, da bereits eine wirksame Teilnahmebescheinigung oder Ausnahmegenehmigung vorliegt, soll keine Gebühr erhoben werden.

Die Höhe der Gebühr orientiert sich an der heutigen Gebühr für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung. Ebenso wie dieser eröffnet der Eintrag als Abschlussprüfer in das Berufsregister dem Mitglied den Markt gesetzlicher Abschlussprüfungen.

Der Wortlaut des neuen Gebührentatbestands soll wie folgt lauten:

„§ 3 Gebührentatbestände/Gebührenhöhe
(78) Für die Bearbeitung eines Antrages zur Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 57a Abs. 1 Satz 2 WPO erhebt die WPK eine Gebühr in Höhe von 500 €.
Wird der Antrag nach Satz 1 zurückgenommen oder zurückgewiesen, ermäßigt sich die Gebühr auf die Hälfte.

Für die Eintragung der Anzeige der Tätigkeit als gesetzlicher Abschlussprüfer nach § 57a Absatz 1 Satz 2 WPO (§ 38 Nr. 1 h) und Nr. 2 f) WPO) erhebt die WPK eine Gebühr in Höhe von 500 €.“

Für die Mitglieder der Wirtschaftsprüferkammer besteht die Gelegenheit zur Stellungnahme. Die formelle Beschlussfassung des Beirates für die bereits vorgestellten Änderungen sowie diese weitere Änderung der Gebührenordnung ist in der Sitzung des Beirates am 29. April 2016 vorgesehen.

Stellungnahmen oder sonstige Anmerkungen erbitten wir bis zum 31. März 2016 unter E-Mail annegret.bentin(at)wpk.de oder per Fax 030 / 72 61 61 287. Vorstand und Beirat werden über alle Stellungnahmen unterrichtet.

sw