Sonstiges
10. Januar 2018

BSI:
Sicherheitslücken in Prozessoren – BSI rät zu Updates

Anfang Januar 2018 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Entdeckung von Sicherheitslücken auf Mikroprozessoren verschiedener Hersteller bekannt geben. Es empfiehlt Unternehmen und Privatanwendern, Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Browser sowie für mobile Geräte unmittelbar einzuspielen, sobald sie von den Herstellern zur Verfügung gestellt werden.

Die entdeckten Sicherheitslücken ermöglichen Hackern das Auslesen von sensiblen Daten wie Passwörtern, Schlüsseln und beliebigen Speicherinhalten. Betroffen sind nach dem aktuellen Stand nahezu alle Geräte, die mit einem komplexen Prozessorchip von INTEL, AMD und ARM ausgestattet sind. Dazu zählen unter anderem Computer, Laptops, Server, Smartphones und Tablets aller Betriebssysteme. Auch Anbieter virtueller Dienste, wie etwa Cloudanbieter oder Hostingprovider, sind von den Sicherheitslücken betroffen.

Das BSI hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass ihm bislang noch kein Fall der aktiven Ausnutzung dieser Sicherheitslücken bekannt ist.

Noch unklar ist, ob die Sicherheitslücken durch die Updates der Hersteller vollständig geschlossen werden können. Allerdings müssen Angreifer, um sie nutzen zu können, Zugriff auf das jeweilige Gerät haben. Aus diesem Grund sollten WP/vBP sowohl Ihre Mitarbeiter als auch Ihre Mandanten regelmäßig sensibilisieren, keine unbekannten E-Mail Anhänge zu öffnen und Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen.

Eine Pressemitteilung und weiterführende Sicherheitshinweise stehen auf der Internetseite des BSI zur Verfügung.

wb
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