Anlassunabhängige Sonderuntersuchungen („Inspektionen“)

Anlassunabhängige Sonderuntersuchungen – auch Sonderuntersuchungen oder Inspektionen genannt – sind ein grundlegendes Instrument der präventiven Berufsaufsicht über Abschlussprüfer kapitalmarkorientierter Unternehmen. Sie dienen damit der Untersuchung und Verbesserung der Qualität der Abschlussprüfung. Damit vervollständigen sie auch das System zum Schutz des Kapitalmarktes und der an ihm Beteiligten. So wie die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) sich mit der Überprüfung der Rechnungslegung kapitalmarktorientierter Unternehmen befasst, werden auch deren Abschlussprüfer einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen.

Sonderuntersuchungen werden regelmäßig in Stichproben und ohne besonderen Anlass bei Wirtschaftsprüfern und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften durchgeführt, die gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfungen bei Unternehmen von öffentlichem Interesse nach § 319a Abs. 1 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs durchgeführt haben (§§ 61a Satz 2 Nr. 2, 62b Abs. 1 WPO). Für die Organisation und Durchführung der anlassunabhängigen Sonderuntersuchungen ist die Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK) unmittelbar verantwortlich.

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