Bekämpfung der Geldwäsche

Seit der Änderung des Geldwäschegesetzes durch das Geldwäschebekämpfungsgesetz im Jahr 2002 ist der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer stärker in die Bekämpfung der Geldwäsche einbezogen. Die Wirtschaftsprüferkammer ist zuständige Behörde, soweit WP/vBP Pflichten nach dem Geldwäschegesetz treffen.

Das Geldwäschegesetz ist zuletzt durch das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Transaktionsuntersuchungen vom 23. Juni 2017 (BGBl. I S. 1822), das am 26. Juni 2017 in Kraft getreten ist, geändert worden. Ziel des Gesetzes ist es u. a., die Vierte Geldwäscherichtlinie umzusetzen. Das Geldwäschegesetz wurde komplett neu gefasst.

Durch die Gesetzesnovelle wurden im Geldwäschegesetz erneut zahlreiche Vorschriften geändert und auch für WP/vBP neue Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung geschaffen.

Aus diesem Grund werden die Anwendungshinweise der Wirtschaftsprüferkammer zum Geldwäschegesetz derzeit überarbeitet. Auch die Anordnungen der WPK zu den internen Sicherungsmaßnahmen sowie zur Bestellung eines Geldwäschebeauftragten sind an das neue Recht anzupassen.

Eine Kurzdarstellung der wesentlichen Änderungen steht unter „Neu auf WPK.de“ vom 28. Juni 2017 zur Verfügung.

Die WPK stellt Hinweise für die Praxis sowie weiterführende Materialien zur Verfügung.

Ansprechpartner

Dr. Ferdinand Goltz
Telefon 030 726161-145
Telefax 030 726161-287
E-Mail ferdinand.goltz(at)wpk.de

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Wichtige Downloads

  • Merkblatt „Sechs Schritte zur Nutzung der Vollmachtsdatenbank“ (PDF 175 KB)

  • Merkblatt “Was ist neu bei der Vollmachtsdatenbank 2.0?“ (PDF 211 KB)

  • Textsammlung zur Wirtschaftsprüferordnung, 15. Auflage 2016 (PDF 4.1 MB)